Dr. Julia Haubrich

Deutschland

  • 1996-2001: Studium der Zahnheilkunde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
  • 2002-2003: Allgemeinzahnärztliche Tätigkeit in einer zahnärztlichen Praxis in München und Karlsruhe
  • 2002: Promotion (Dr. med. dent.) in der kieferorthopädischen Abteilung der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg unter Prof. Dr. Irmtrud Jonas
  • 2003-2005: Tätigkeit in der kieferorthopädischen Facharztpraxis Dr. Schupp in Köln / Fachzahnarztweiterbildung
  • 2006: Mitarbeiterin an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Charité Berlin unter Prof. Dr. R. R. Miethke
  • 2007: Fachzahnarztanerkennung „Kieferorthopädie“ der Zahnärztekammer Nordrhein-Westfalen
  • 2007: Fachzahnärztin für Kieferorthopädie in Köln Rodenkirchen in der Gemeinschaftspraxis Dr. Schupp, Dr. Wymar und Dr. Haubrich
  • Zertifizierte Anwenderin der Invisalign-Behandlungsmethode mit internationaler Referententätigkeit für den Clinical Education Council von Align Technology
  • Vorstands- und Gründungsmitglied sowie Tagungspräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Aligner Orthodontie (DGAO)
  • Mitglied der deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO)
  • Mitglied der europäischen Gesellschaft für Aligner Orthodontie (EAS)
  • Lehrbeauftragte der Universität Innsbruck
  • Co-Autor des Buches "Funktionslehre in der Kieferorthopädie" veröffentlicht 2012 im Quintessenz Verlag
  • Autor des Buches ”Aligner Orthodontics” von Dr. Werner Schupp, Dr. Julia Haubrich, veröffentlicht 2015 im Quintessenz Verlag (übersetzt auf Japanisch, Chinesisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch)
  • Editor der Zeitschrift „Journal of Aligner Orthodontics“ erstmals erschienen 2017 im Quintessenz Verlag
  • Zahlreiche Publikationen in nationalen und internationalen Zeitschriften sowie diverse Posterveröffentlichungen.
  • Abstract

    20 Jahre Behandlung des tiefen Bisses mit Alignern – was sind die Erkenntnisse?


    Der tiefe Biss ist eine der häufigsten Zahnfehlstellungen in der heutigen Bevölkerung. Insgesamt wird geschätzt, dass ein tiefer Biss von über 90% der vertikalen Okklusionsprobleme ausmacht. Dabei ist der Tiefbiss wahrscheinlich auch eine der am schwierigsten zu behandelnden und zu erhaltenden Fehlstellungen. Wenn er unbehandelt bleibt, kann ein übermäßiger Überbiss schädliche Auswirkungen auf das Gebiss, den umgebenden Zahnhalteapparat und das Kiefergelenk haben- außerdem können Funktionen wie Kauen und Sprechen sowie die Ästhetik des Gesichtsprofils ebenfalls negativ beeinflusst werden. Es ist bekannt, dass festsitzende Multibracket-Apparaturen eine natürliche Tendenz zur Öffnung des Bisses haben. Umgekehrt konnte die Praxis schnell zeigen, dass die Alignertherapie eher dazu neigt, eine Vertiefung des Bisses zu bewirken. Retrospektive Studien kamen zu dem Schluss, dass Zahnkorrekturen in der vertikalen Ebene mit Alignern am schwierigsten zu erreichen sind. Der Vortrag wird die Möglichkeiten und Grenzen der Alignerorthodontie von tiefen Bissen aufzeigen.

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