1. Virtueller Wissenschaftskongress der DGAO für Aligner Orthodontie

Margit Pichelmayer, Graz (Österreich)

Margit Pichelmayer
  • Studium der gesamten Heilkunde an der Karl-Franzens-Universität-Graz (1981 - 1989)
  • Lehrgang zur Ausbildung zum Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in Graz (1992-1994)
  • seit 1996 Assistenzärztin an der Univ.Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Graz (Klin.Abteilung für Kieferorthopädie)
  • seit 2002 Ass.Prof. an selbiger Abteilung
  • 2007-2015 Leiterin der Klin.Abt. für Kieferorthopädie
  • Vorstandsmitglied der österreichischen Spaltengesellschaft (für das Fach Kieferorthopädie)
  • seit 2015 1.Stellvertreterin des Vorstandes der klin.Abt. für orale Chirurgie und Kieferorthopädie

Gedruckte vs. Folien-Aligner – eine In-Vitro-Untersuchung

Die Umstellung der Zähne mittels Alignern ist zunehmend im Kommen. Bisher wurden diese Kunststoffteile mittels Tiefziehverfahren hergestellt. Durch die Entwicklung eines neuen Kunststoffes ist es nun möglich 3D gedruckte Aligner herzustellen.

Die Palette kommerziell verfügbarer biokompatibler Harze für die Herstellung von medizinischen Gebrauchsgegenständen durch die Stereolithographie ist aufgrund der zu hohen Sprödigkeit der Photopolymere stark limitiert. Das im Rahmen der interdisziplinären Kooperation zwischen der Univ. Klinik für Zahnmedizin und der Montanuniversität Leoben erforschte biokompatible Harzsystem bietet einzigartige Duktilität und Elastizität im gehärteten Zustand und ist somit hervorragend für die direkte Herstellung von transparenten Zahnschienen durch 3D Druck geeignet.

Anhand einer Einzelzahnauslenkung am Gipsmodell wurden 3D gedruckte Aligner zusammen mit Duran- und Essixfolien in vitro vermessen und verglichen.

SAMSTAG, 06.03.2021, 13:40 - 13:50 Uhr