1. Virtueller Wissenschaftskongress der DGAO für Aligner Orthodontie

Jörg Schwarze, Köln

Jörg Schwarze

Dr. Schwarze studierte Zahnmedizin an den Universitäten Bologna, Köln und Bonn, wo er seine Promotion und Fachzahnarztausbildung abschloss. Seit 2001 ist Dr. Schwarze in seiner Privatpraxis in Köln Invisalign® zertifiziert und hat bereits über 2000 Patienten mit Invisalign® behandelt. Neben seiner kieferorthopädischen Privatpraxis in Köln beschäftigt er sich immer noch in den Bereichen Forschung und Lehre unter anderem mit zahlreichen Publikationen und einem Lehrauftrag an der Universität Ferrara (Italien). Dr. Schwarze hält weltweit Vorträge und ist Mitglied mehrerer kieferorthopädischer Vereinigungen. Er ist Gründungsmitglied des Clinical Education Council sowie Mitglied des European Clinical Advisory Board und Intl. Product Steering Board von Align Technology. Außerdem ist er Generalsekretär der Gesellschaft für Aligner Orthodontie (DGAO). Durch sein Engagement erhielt er bereits mehrere nationale und internationale Auszeichnungen (Preis bei der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) 1992, 2009 und 2013, Preis der Deutschen Gesellschaft für Aligner Orthodontie 2012, International Research Award von Align Technology 2011, 2012, 2014, 2015 und 2019). Außerdem ist Dr. Schwarze der Entwickler der Aligner-Zangen “Gun I”, “Gun II” und “Slotmachine” und präsentierte 2012 erstmals seine Extraktionsstrategie “IPRpe” („Smart-Extraction“). Im Jahre 2017 gründete er die Aligner Academy, einem Fortbildungsinstitut spezialisiert auf die Aligner -Therapie. 2018 entwickelte er die Benesliderzangen „Beneplier A und B“, sowie den „Benepusher“.

Interproximale Reduktion in der Aligner-Therapie. Notwendiges Übel oder der Schlüssel zu besseren Ergebnissen?

Die interproximale Reduktion (IPR) stellt ein gebräuchliches Verfahren nicht nur in der klassischen Kieferorthopädie, sondern besonders in der Aligner- Therapie dar.

Für die Platzbeschaffung bei der Auflösung von Engständen, Reduktion von „Schwarzen Dreiecken“, sowie dem Ausgleich einer Bolton Diskrepanz kann die IPR Sinn machen. Die in dem digitalen Setup metrisch beschriebene Schmelzreduktion muss manuell präzise umgesetzt werden, was allerdings eine erhebliche Fehlerquelle darstellt. Die verschiedenen Behandlungsstrategien richten sich nach dem Zeitpunkt der Durchführung, der Verfahrensweise, der Region sowie auch der Summe des Abtrags. Ebenfalls müssen gewisse Kontraindikationen berücksichtigt werden.

SAMSTAG, 06.03.2021, 15:40 - 16:00 Uhr